Vereinsgeschichte

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Die Idee von Li Ch’utam ist in den ersten Wochen des Jahres 2009 entstanden. Sofort war klar, dass die Ideen und Projekte unabhängig von großen Geldgebern und innerhalb der lokalen Gemeinschaft entwickelt werden müssen. Familie Droege, Einwohner des Polochic Tals und einer der noch wenigen Großfamilienbetriebe, wussten, dass sie handeln müssen. Die problematische Lage in der Region motivierte sie, Initiativen zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums zu starten. Das erste Vorhaben eine größere Organisation, “Fundación Polochic“, zu gründen scheiterte jedoch, aufgrund von Interessenskonflikten der damaligen Teilhaber aus der Zucker-, Palmöl- und Bergbau-Industrie.

Der Verein „Lichutam“ kann durch seine Unabhängigkeit und seinen starke Verbindung zur Gemeinschaft in Nueva Mercedes seine Tätigkeiten auf die Bedüfnisse der Bevölkerung ausrichten und das ohne die Interessen der größeren Betriebe in der Region berücksichtigen zu müssen. Hierbei wird Lichutam momentan nur durch den Agrar-Handel BALEU SA unterstützt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten wurde der Verein im Mai 2010 als gemeinnützig anerkannt und hat angefangen Projekte im Tal Polochic umzusetzen. Unsere Projekte basieren auf dem Wissen der geologischen und kulturellen Eigenheiten der Region, theoretischen Kenntnissen der ländlichen Entwicklung und beruflichen Erfahrungen in größeren internationalen Organisationen.

Die Vereinsgründung in Deutschland – „Li Ch´utam Deutschland e.V.“ fand 2012 statt und ab dem Jahr 2014 wurden wir im Amtsgericht Hamburg als gemeinnütziger Verein eingestuft. Unser Hauptziel besteht vor Ort darin, Spenden zu sammeln und auf die Lage in Guatemala aufmerksam zu machen. Dabei werden wir unterstützt von einer Handvoll von Freiwillgen europaweit, die sich für eine Verbesserung der Bildung durch Informations- und Kommunikationstechnologie einsetzen und uns tatkräftig zur Seite stehen. Unsere Spenderzahl als auch unser Netzwerk wachsen seitdem ständig und mit jedem Jahr sind wir in der Lage mehr Stipendien, mehr Projekte und besseren Unterricht vor Ort abzusichern.

Seit Beginn unserer Initiative haben wir in der Gemeinde eine enge Beziehung zu den lokalen Gremien aufgebaut und unser Engagement in der Schule sowie im Dorf wird sehr geschätzt. Wir haben die Unterstützung einer Vielzahl von Menschen die uns regelmäßig helfen und Ideen sowie Projekte umzusetzen, wir freuen uns auf die gemeinsamen Aktivitäten zur nachhaltigen Förderung der Region.